Fakten über Crack
Info-Heft über Crack: Der "preisgünstige", schnelle Kick, der schnell zur tödlichen Gewohnheit wird. Hier sind die Tatsachen.
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Jens W.

Crack-Abhängiger
"Ich konnte nur noch an Crack denken. Wenn jemand dann auch nur ein bisschen von dem Zeug hat, stürzt man sich sofort darauf. Es ist, als würde einem dem Hungertod nahen Menschen ein Laib Brot gegeben ...
Die Dinge spitzten sich zu, nachdem ich ein paar Wochen lang ständig geraucht hatte. Eines Tages entschied ich einfach, dass ich genug hatte - ich konnte so nicht mehr leben. Ich versuchte dann, Selbstmord zu begehen.
Ich muss versuchen zu kämpfen ... Ich hoffe, dass meine Überlebensinstinkte siegen werden."
Crack

engl. crack = knacken, krachen
Szenenamen: Base, Free base, Rocks, Roxanne, Steine
Crack wird aus Kokain gewonnen und ist neben Freebase, einer anderen rauchbaren Form des Kokain, die stärkste Form dieser Droge und birgt auch das größte Risiko. Es hat einen Wirkstoffgehalt von 70-100% und ist damit weitaus stärker als herkömmliches Kokain. Es löst verschiedene biochemische Vorgänge im "Vergnügungs-Zentrum" des Gehirns aus und verursacht eine extrem hohe Euphorie, die der Konsument immer wieder erleben will. Hinzu kommt, dass sich die sogenannte "Toleranz" gegenüber Crack sehr schnell entwickelt - der Konsument erlebt schon bald nicht mehr dasselbe Vergnügen, er muss die Dosis ständig steigern.
Erscheinungsform:
Crack sind Kristallkörner ("Rocks"), welche bei 96°C mit knackendem ("to crack") Geräusch verdampfen (daher der Name) . Ihre Farbe variiert zwischen gelblich-weiß und rosa.
Kurzfristige Effekte:
Crack verursacht ein kurzzeitiges intensives "Hochgefühl", auf das unmittelbar ein intensives Gefühl der Depression und Nervosität folgt, gepaart mit einem Verlangen nach mehr von der Droge. Leute, die es oft nehmen, essen und schlafen nicht vernünftig. Sie können einen stark erhöhten Herzschlag, Muskelkrämpfe und Zuckungen erleiden. Die Droge kann Menschen geisteskrank, wütend, aggressiv und ängstlich machen, selbst wenn sie nicht "High" sind.
Langfristige Wirkungen:
Zusätzlich kann Kokain zu geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, innerer Unruhe, Geistesgestörtheit und akustischen Halluzinationen führen. Es stellt sich eine Gewöhnung ein, die höhere Dosen erfordert, um das gleiche "High" zu erzielen. Das Nachlassen der Wirkung verursacht schwere Depressionen. Das kann sich derart steigern, dass eine Person fast alles tun wird, um die Droge zu bekommen. Und wenn der Süchtige kein Kokain bekommt, kann die Depression so intensiv werden, dass sie den Abhängigen in den Selbstmord treibt.

