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Fakten über Alkohol

Im Übermaß genossen gilt er als Droge. Alkohol hat die größte Verbreitung und zudem die größte Todesrate.
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John P.

Alkoholiker und Drogenkonsument

"Mein einziges Ziel im Leben war nicht zu leben ... es war, "high" zu werden.

Ich bewegte mich in einem ständigen Abwärtstrend auf einen Punkt zu, an dem es kein Zurück mehr geben würde. Im Verlauf der Jahre habe ich Kokain, Marihuana und Alkohol konsumiert, weil ich glaubte, sie würden mir helfe, meine Probleme in den Griff zu bekommen. Ich irrte mich; sie machten alles nur noch schlimmer. Ich hatte alles: einen guten Beruf, Geld, eine Familie, die mich liebte - ich fühlte jedoch eine innere Leere, als ob das alles nichts wert wäre.

Nach über 20 Jahren Drogenmissbrauch sagte ich mir immer wieder, dass ich nun für immer aufhören, nur noch ein letztes Mal Drogen nehmen würde. Ich hörte nie auf. Es gab Momente, in denen ich nicht mehr leben wollte."

Alkohol

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arab. al-kuhl = urspr. das feinste Pulver der Alchimisten
Szenenamen: Alk, Sprit, Lebenswasser

Alkohol nimmt unter den Rauschmitteln eine Sonderstellung ein, da er sowohl "harmloses" Genussmittel als auch Droge sein kann. Es ist die Menge und die Häufigkeit des Konsums die den Unterschied ausmachen und zur Sucht führen kann. Für viele Menschen gehören ein Glas Wein oder ein Weißbier im Biergarten zum genussvollen Leben dazu. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Regelmäßig und im Übermaß konsumiert, kann Alkohol jedoch die gleichen fatalen Folgen haben wie eine Straßendroge, sowohl psychisch als auch physisch. So ist der körperliche Entzug nach langjährigem Alkoholmissbrauch oft weitaus heftiger und schmerzhafter als z.B. ein Heroinentzug.

Erscheinungsform:

Reiner Ethanolalkohol ist eine farblose, brennend schmeckende, leicht entzündliche Flüssigkeit. Er entsteht gewöhnlich durch die Gärung von Zucker, welcher durch Hefe in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird.

Kurzfristige Effekte:

  • wirkt situativ betäubend, stimulierend oder führt einen Stimmungswandel herbei
  • Erweiterung der Blutgefäße
  • beeinträchtigtes Urteilsvermögen
  • Mangel an Koordinationsvermögen
  • lallendes Sprechen
  • Gedächtnis- und Erinnerungsverlust
  • Übermäßiges, schweres Trinken verursacht einen "Kater", Übelkeit, Schwäche und manchmal Erbrechen.

Langzeitwirkungen bei übermäßigem Alkoholkonsum (Sucht):

  • Erhöhtes Risiko von Herzproblemen
  • Gesteigerte Aggressivität und Gewaltätigkeit
  • schwere Leberschäden
  • körperl. Abhängigkeit / Entzugserscheinungen
  • Depressionen und Halluzinationen
  • körperlicher, persönlicher und sozialer Verfall