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Fakten über Cannabis

Info-Heft über Joints, Haschisch und Marihuana. Ausführliche Beschreibung der Auswirkungen und Folgen dieser angeblich so "harmlosen" Droge.
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Christian M.

Drogenabhängiger

"Meinen ersten Joint bekam ich auf dem Schulhof als ich 13 Jahre alt war. Mittlerweile bin ich heroinabhängig und habe gerade meinen achten Entzug hinter mir."

Jürgen v. Scheidt

Autor des Handbuch für Rauschdrogen, 2003

"Medizinisch und psychologisch gesehen ist Haschisch auf jeden Fall gefährlicher als Alkohol. Die Vielzahl der in den letzten Jahren durchgeführten Studien [konnte] die Gefährlichkeit von Cannabis nicht widerlegen."

Dr. Carlton Turner

Cannabis-Forscher

"Keine andere Droge wird vom Menschen gebraucht oder missbraucht, die solange im Körper verbleibt wie Cannabis. Und es gibt keine andere legale oder illegale Droge, die jedes wichtige Organ des Körpers angreift, jedes System im Körper und jede einzelne Zelle."

Cannabis

lat. cannabis sativa = Hanf
Szenenamen: Gras, Hasch, Haschisch, Joint, Kiff, Kraut, Marihuana, Pot, Stoff, Shit

       
Ist Cannabis eine "Einstiegsdroge"? Wenn man mit Einstiegsdroge meint, dass ein Cannabis-Raucher zwangsläufig bei Kokain oder Heroin landet, dann ist die Antwort ein klares Nein. Wenn man mit Einstiegsdroge meint, dass der Weg zu Drogen wie Kokain und Heroin praktisch immer über Marihuana und Haschisch führt, dann ist die Antwort ein klares Ja. Wer die Tür zu Cannabis geschlossen lässt, der wird in aller Regel nie bei schweren Suchtdrogen ankommen. Den Sprung von der Zigarette oder von Alkohol zu Kokain oder Heroin gibt es nur in den seltensten Fällen (weniger als ein Prozent nach einer landesweiten amerikanischen Untersuchung der NIDA* aus dem Jahre 1982). Cannabis hat zwar nur ein geringes körperliches Abhängigkeitspotenzial, das psychische Abhängigkeitspotenzial ist jedoch hoch und wird regelmäßig unterschätzt. 1995 suchten allein in den USA 165000 Konsumenten Hilfe bei Beratungsstellen, um von Marihuana loszukommen. Auch in Deutschland fragen jährlich fast 15000 Kiffer um ambulante Behandlung an. Generell teilen sich Cannabis-Raucher früher oder später in zwei Gruppen: Aussteiger und Umsteiger. Die meisten Konsumenten hören mit dem Rauchen der Droge auf – weil sie die Wirkungen und Nebenwirkungen auf Dauer nicht mehr wünschenswert oder erträglich finden. Der Rest der chronischen Cannabis-Raucher geht früher oder später auch zu stärkeren Suchtdrogen über, mit nur wenigen Ausnahmen. Der erwähnten amerikanischen Untersuchung zufolge wechselten von den in der Studie erfassten Personen, die 1000-mal und öfter Marihuana geraucht hatten, 73% zu Kokain und 23% zu Heroin.

Erscheinungsformen

Der Joint: Eine Art selbst gedrehte Zigarette, die, entweder pur oder mit Tabak vermischt, irgendeine Form der Planzendroge Cannabis enthält.

Marihuana, Cannabis: Getrocknete und grob zerkleinerte Blätter, Stängelstückchen und Blüten der Cannabispflanze. Auch "Gras" oder "Pot" genannt.

Marihuana, Cannabis: Das abgesonderte Harz der Cannabispflanze, das aus den Blüten gewonnen wird. Gewöhnlich in Form von gepressten, dunkelbraunen Platten oder Klumpen. Auch "Hasch" oder "Shit" genannt.

THC-Öl: Ein aus der Cannabispflanze extrahiertes ätherisches Öl, das den psychoaktiven Wirkstoff THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) in hoher Konzentration enthält.

Körperliche Folgen

  • Langfristige Anhäufung von THC im Fettgewebe, z.B. Gehirn, Hoden, Eierstöcken, Leber, etc. da diese Substanz nur fettlöslich ist.
  • Wachstums- und Entwicklungsstörungen bei Jugendlichen.
  • Unterdrückung des Immunsystems durch die Unterbindung der Zellteilungsfähigkeit der weißen Blutkörperchen und die Zerstörung des körpereigenen Vitaminhaushalts.
  • Cannabis wird regelmäßig auch mit Frühgeburten, Fehlgeburten und Störungen des weiblichen Menstruationszyklus in Verbindung gebracht, weitere Folgen sind abnorme Spermien und Eizellen.
  • Fünf- bis zehnfach erhöhtes Lungenkrebsrisiko gegenüber Tabak-Rauchern und ernsthafte Schädigung des gesamten Atemsystems.
  • Schädigungen des Erbguts.
  • Verdacht auf (bleibende) Hirnschäden.

Psychischen Folgen

  • Lernschwierigkeiten, vermindertes Aufnahme- und Erinnerungsvermögen, Konzentrationsschwierigkeiten.
  • Persönlichkeitsveränderungen, Veränderung der Gemütslage.
  • Rückzug in sich selbst – mit entsprechenden Problemen bei der Lebensbewältigung.
  • Motivationsmangel, Ziellosigkeit, Interesselosigkeit.
  • Psychosen, psychoseähnliche Zustände.
  • Vermindertes Bewusstsein.
  • Zerstörung der natürlichen Lebensfreude.