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Fakten über LSD

Info-Heft über LSD, eine Droge aus den 60-ern, die zur Zeit ein "Comeback" erfährt. Dieses Heft zeigt auf, warum sie LSD keinesfalls konsumieren sollten.
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Andrea V.

LSD-User

"Die Tage nach meinem LSD-Konsum waren immer voller Angst und extremer Depression. nach meinem ersten Trip nahm ich LSD über einen langen Zeitraum immer wieder - manchmal bis zu vier oder fünf Mal pro Woche. Jedes Mal, wenn ich die Droge nahm, glitt ich mental weiter von der Realität weg. Die letztendliche Wirkung war, dass ich mich selbst in meiner Haut nicht mehr normal fühlte."

Bernd K.

LSD-User

"So tief, dass man nicht mehr tiefer sinken kann ... Ich hatte das viele Male jemanden sagen hören, doch was heißt es? Wie oft muss man dazu für ein vorübergehendes Hochgefühl alles hinschmeißen und liegen lassen? Ich trieb früher gern Sport. Ich gewann eine Meisterschaft im Jetskifahren und Auszeichnungen im Hockey.

Dann begann es. Ich begann mit Gras und nahm dann Pillen (Ecstasy) und Acid (LSD) und machte Cocktails aus allen möglichen Drogen. Doch eines Nachts hatte ich einen schlechten Trip und fiel in eine toxische Psychose. Ich weinte, und betete, dass dieses Gefühl wieder verschwinden würde."

LSD

von Lysergsäurediäthylamid
Szenenamen: Acid, Deep Purple, Löschpapier, LSD-25, Mikros, Pappen, Plättchen, Trip


LSD ist eine der stärksten bewusstseinsverändernden Drogen. Die für seine Herstellung notwendige Lysergsäure wird aus dem Mutterkorn gewonnen, einem Pilz, der an Roggen und anderem Getreide wächst. LSD-Konsumenten nennen eine Dosis LSD ebenso wie den dadurch hervorgerufenen Rauschzustand "Trip". Ein Trip hält üblicherweise etwa 12 Stunden an. Negative Erfahrungen werden "Horrortrips" oder "schlechte Trips" genannt und können eine wahre Höllenfahrt sein. Wie auch immer der Trip geartet sein mag, LSD führt beim Konsumenten stets zu einer signifikanten Trennung von der Realität.

Die Fähigkeit, ein vernünftiges Urteil zu fällen und gewöhnliche Gefahren zu erkennen, ist "auf Trip" erheblich beeinträchtigt. Ein LSD-Konsument könnte aus einem Fenster im 3. Stock "hinaustreten", um sich den Boden "aus der Nähe anzuschauen". Es könnte ihm Freude bereiten, den Sonnenuntergang zu bewundern, ohne sich dessen bewusst zu sein, mitten auf einer stark befahrenen Straßenkreuzung zu stehen. Viele LSD-Konsumenten erleben noch lange, nach dem sie aufgehört haben LSD zu nehmen, so genannte Flashbacks – ein Wiedererleben eines LSD-Trips, meist ohne jede Vorwarnung. Horrortrips und Flashbacks sind nur zwei der Risiken, die das Einnehmen von LSD mit sich bringt. So können sich bei LSD-Konsument auch relativ lang anhaltende Psychosen oder ernsthafte Depressionen manifestieren.

Erscheinungsform:

LSD wird auf der Straße in kleinen Tabletten (Mikros), Kapseln oder Gelatine-Quadraten verkauft. Manchmal wird sie auf Löschpapier geträufelt, das dann in kleine Quadrate zerschnitten wird, auf denen Zeichen oder bizarre Comic-Figuren (ähnlich wie auf einem Trip) zu sehen sind. Bisweilen wird LSD auch direkt als Flüssigkeit verkauft.

Körperliche Wirkungen:

  • Erweiterte Pupillen
  • Erhöhte oder zu niedrige Temperatur
  • Schweißausbrüche oder Frösteln (Gänsehaut)
  • Appetitlosigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Trockener Mund
  • Muskelzittern

Mentale Wirkungen:

  • Wahnvorstellungen
  • Visuelle Halluzinationen
  • Ein künstliches Euphoriegefühl oder Gefühl der absoluten Gewissheit
  • Verzerrung des Zeitgefühls und Veränderung der Wahrnehmung seiner selbst
  • Beeinträchtigte räumliche Wahrnehmung
  • Beeinträchtigte Zeitwahrnehmung
  • Verzerrung der Wahrnehmung von Größen, Formen, Bewegungen, Farben, Geräuschen und anderen Empfindungen sowie des eigenen Körpers
  • Furcht und Angstgefühle
  • Angst, die Kontrolle zu verlieren
  • Panikanfälle
  • Flashbacks bzw. ein Wiedererleben des LSD-Trips – oft ohne jede Vorwarnung und selbst noch lange, nachdem man aufgehört hat LSD zu nehmen
  • schwere Depressionen oder Psychosen