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Drogensucht: Wie "funktionieren" Drogen?

Drogen sind im Grunde genommen Gifte. Ihre Wirkung wird von der eingenommenen Menge bestimmt. Eine kleine Menge wirkt stimulierend. Eine größere Menge wirkt beruhigend oder einschläfernd. Eine noch größere Menge kann tödlich sein. Dies gilt für jede Droge, sei es Kaffee, Arsen oder Alkohol, nur die nötige Menge, um die Wirkung hervorzurufen, ist unterschiedlich. Drogen blockieren alle Empfindungen - die wünschenswerten und die unerwünschten.

Auswirkungen auf den Verstand

Wenn eine Person denkt, schaut sie auf "Bilder" in ihrem Verstand. Wie diese geistigen Vorstellungsbilder funktionieren, ist leicht zu demonstrieren. Schließen Sie Ihre Augen und stellen Sie sich eine Katze vor. Sie werden schnell auf das Bild einer Katze schauen. Ihr Verstand zeichnet jede Sekunde Ihres Lebens viele Bilder auf und speichert sie. Wir nennen das Erinnerung. Diese Aufzeichnungen sollen Ihnen dabei helfen, die Probleme des Lebens zu lösen.

Normalerweise, wenn sich eine Person an etwas erinnert, reagiert der Verstand sehr schnell und sie erhält die Information unmittelbar mit Hilfe des Verstands. Drogen beeinträchtigen diese Funktion, sie lassen die Bilder im Verstand verschwimmen und verursachen Erinnerungslücken. Informationen in diesem Durcheinander zu erhalten, ist kaum möglich.

Drogen verursachen, dass eine Person langsam reagiert und sich dumm fühlt. Fehlschläge im Leben sind die Folge davon. Und wenn sich die Fehlschläge häufen und das Leben härter wird, steigt das Verlangen nach Drogen, um sich mit ihrer Hilfe über die Probleme hinwegzutrösten. Der wiederholte Drogenkonsum oder Drogensucht kann die Wahrnehmung der Person weiter verzerren und ihre Aktionen wirken auf Außenstehende bestenfalls merkwürdig oder irrational. Im Extremfall kann sie auf eigentlich harmlose Situationen sogar mit Gewalt reagieren.

Zerstörung von Bewusstsein und Kreativität

Eine der Lügen, die gern über Drogen verbreitet wird, ist, dass sie die Kreativität einer Person fördern oder ihr "Bewusstsein" erhöhen. Die Wahrheit sieht vollkommen anders aus. Man kann die Emotionen eines Menschen in Form einer Skala darstellen, die von Enthusiasmus ganz oben bis hinunter in tiefste Apathie reicht. Menschen bewegen sich im Laufe ihres Lebens oder auch nur innerhalb eines Tages auf dieser Skala hinauf und hinunter. Ein trauriger Mensch kann Drogen benutzen, um sich selbst ein künstliches Glücksgefühl zu vermitteln. Es wird nur für einen kurzen Moment funktionieren. Kokain lässt die Person in eine falsche Art von Fröhlichkeit hinübergleiten. Wenn die Wirkung der Droge nachlässt, fällt sie tiefer als je zuvor. Und nach jedem Drogenkonsum ist der emotionale Sturz tiefer und noch tiefer. Schlussendlich wird die Droge jegliche Kreativität in der Person vollständig zerstören.

>> Drogenrückstände