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Allgemein zu Drogen

Quelle: Pressemitteilung zur Veröffentlichung Mai 2013

Anlässlich der Veröffentlichung des Drogen- und Suchtberichts 2013 erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans: „Die Rückgänge der letzten Jahre beim Tabak-, Alkohol- und Cannabiskonsum bei den Jugendlichen  zeigen, dass wir mit unserer Drogen- und Suchtpolitik den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wir verfügen in Deutschland über gute Präventionsangebote und ein sehr gutes Suchthilfesystem mit hervorragenden und wirksamen Beratungs- und Behandlungsangeboten. Diese gilt es zu erhalten und auszubauen, damit sich dieser Trend fortsetzt.“

Bei den 12- bis 17-Jährigen ist der regelmäßige Alkoholkonsum nach der aktuellsten Studie der BZgA seit 2001 von 17,9 % auf 14,2 % (2011) zurückgegangen. Der Tabakkonsum hat sich bei den Jugendlichen innerhalb von zehn Jahren sogar mehr als halbiert (27,5 % auf 11,7 %) und der Cannabiskonsum ist ebenfalls weiter rückläufig, von 9,2 % auf 4,6 %.

 

 

Quelle: Drogen und Sucht - ein Plan in Aktion; Stand: 12/2007. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung

Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) regelt den Umgang mit Suchtstoffen und Zubereitungen, denen eine besondere Gefährlichkeit zugeschrieben wird. Das sind neben Cannabis und Heroin u.a. Ecstasy, Kokain und Crack, LSD, Amfetamine und psychoaktive Pilze. Wer diese Stoffe ohne Erlaubnis anbaut oder herstellt, sie erwirbt, besitzt oder mit ihnen handelt, macht sich strafbar.

 

Quelle: Jahresbericht 2008; Stand der Drogenproblematik in Europa; Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht

Einige Studien berichten, dass 50 – 60 % aller Insassen von Haftanstalten in Europa in ihrem Leben Heroin, Amphetamine oder Kokain konsumiert haben.

 

Quelle: Jahresbericht 2008; Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht

Die Zahlen der im Jahr 2006 aus den bei der Ermittlung der Trends berücksichtigten europäischen Ländern insgesamt gemeldeten Verstöße gegen die Drogengesetzgebung (vor der Gewichtung) beliefen sich auf: Amphetamin 41 069; Cannabis 550 878; Kokain 100 117; Ecstasy 17 598; Heroin 77 242; alle Berichte 936 866.

 

Quelle: Drogen- und Suchtbericht 2008; Drogenbeauftragte der Bundesregierung

Schätzungen gehen davon aus, dass zwischen 167.000 und 198.000 Menschen in Deutschland illegale Drogen, d. h. Opiate, Kokain, Amphetamine und Halluzinogene, problematisch konsumieren.