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Laut UN-Weltdrogenbericht beträgt der Gesamtumsatz im Handel mit illegalen Drogen weltweit 94 Milliarden Dollar und ist damit höher als der weltweite Umsatz mit Fleisch und Getreide.

Das Drogenproblem hat viele Gesichter: der Gymnasiast, der im Ecstasy-Rausch zwei Tage und Nächte durchtanzt; der Schüler, der von Ritalin abhängig ist; die Hausfrau, die nicht glaubt, dass sie ohne ihre Antidepressiva oder Tranquilizer auskommt; oder der Geschäftsführer, der Kokain schnupft, weil er glaubt, sonst nicht mithalten zu können.

In Deutschland ist die am häufigsten missbrauchte psychoaktive Substanz der Alkohol. 1,7 Millionen Deutsche sind alkoholabhängig, zusätzlich spricht die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen bei rund 10,4 Millionen Bundesbürgern von einem riskanten Alkoholkonsum.
Auch Cannabis ist in Deutschland auf dem Vormarsch und heute durch Neuzüchtungen 5 bis 20 fach stärker in seiner Wirkung als noch vor 30 Jahren.

Ein weiterer Faktor: Junge Menschen kommen heute früher als je zuvor mit Drogen in Kontakt. Laut einer kürzlich in der Bundesrepublik durchgeführten Umfrage wurden bereits 14% aller 12- bis 15-jährigen Schüler Drogen angeboten. Bei den 16- bis 19-Jährigen sind bereits über die Hälfte, nämlich 54%, von einem Dealer angesprochen worden.

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