Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Das BMG gestaltet die deutsche Gesundheits‑ und Suchtpräventionspolitik. Es entwickelt Gesetze, finanziert Präventionsprogramme, steuert Fachbehörden wie die BZgA und koordiniert nationale Strategien zum Schutz der Bevölkerung vor Sucht‑ und Gesundheitsrisiken.
Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung
Die Nationale Strategie zur Drogen‑ und Suchtpolitik der Bundesregierung stammt aus dem Jahr 2012 und ist weiterhin gültig. Sie steht als PDF zum Download bereit.
→ Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik | BMG
Kernpunkte der Nationalen Drogen‑ und Suchtstrategie
Prävention stärken Fokus auf frühe Aufklärung, Schutz von Kindern und Jugendlichen, Förderung gesunder Lebenskompetenzen.
Beratung & Behandlung sichern Ausbau niedrigschwelliger Angebote, bessere Erreichbarkeit, Integration von Sucht‑ und Psychotherapie.
Schadensminimierung (Harm Reduction) durch Maßnahmen wie Drug‑Checking, Spritzentausch, Substitutionstherapie, um gesundheitliche Schäden zu reduzieren.
Angebotsreduzierung & Sicherheit Bekämpfung von Schwarzmarkt, organisierter Kriminalität und illegalem Handel; enge Zusammenarbeit mit Polizei und Zoll.
Regulierung legaler Substanzen Strenge Regeln für Alkohol, Tabak, Medikamente; Schutz Minderjähriger; Werbe‑ und Verkaufsbeschränkungen.
Forschung & Monitoring Systematische Datenerhebung (DBDD, REITOX), wissenschaftliche Begleitung, Evaluation politischer Maßnahmen.
Kooperation & internationale Zusammenarbeit Enge Abstimmung zwischen Bund, Ländern, Kommunen sowie EU, WHO und UN‑Drogenkommission.