Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung koordiniert die nationale Drogen- und Suchtpolitik, berät die Bundesregierung, informiert die Öffentlichkeit und vertritt Deutschland in internationalen Gremien. Er setzt Schwerpunkte in Prävention, Behandlung, Schadensminimierung und der Bewertung neuer Entwicklungen im Drogenbereich.
Deutlicher Rückgang der Teilnahmen an Frühinterventionsprogrammen für Jugendliche.
Polizei und Staatsanwaltschaften haben weniger rechtliche Handhabe, Jugendliche zur Teilnahme zu verpflichten.
Freiwillige Teilnahme funktioniert kaum, Kooperationen mit Jugendämtern / Schulen entwickeln sich schleppend.
Wildwuchs an Online‑Angeboten mit extrem hohem THC‑Gehalt, oft mit unzulässiger Werbung, die gezielt Jugendliche anspricht.
Grenze zwischen medizinischem und Freizeit‑Cannabis verschwimmt, Missbrauch von Medizinalcannabis nimmt zu.
Sicherheitsbehörden berichten von steigendem Schwarzmarkt und zunehmender Kriminalität im Zusammenhang mit Cannabis.
Gesetzliche Regelungen wurden laut Innenministerium nicht ausreichend auf Sicherheitsbedenken abgestimmt.
Über dubiose Onlineplattformen wird Medizinalcannabis gezielt an Freizeitkonsumierende verkauft.
Werbung und Vertrieb richten sich nicht an Kranke, sondern an Konsumierende.
BMG, BMI, BMBFSFJ und der Bundesdrogenbeauftragte sehen dringenden politischen Handlungsbedarf.
Die Teillegalisierung wird von mehreren Ressorts als Fehler bewertet, insbesondere wegen der Auswirkungen auf Jugendliche und den Schwarzmarkt.