Europäische Union – EU

Die Europäische Union verfolgt eine gemeinsame Drogenpolitik, die auf Prävention, Gesundheitsschutz, Sicherheit und internationaler Zusammenarbeit basiert. Die aktuelle EU‑Drogenstrategie 2021–2025 bildet den Rahmen für alle Maßnahmen der Mitgliedstaaten.

EU-Drogenstrategie 2021–2025
 

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Zentrale Inhalte
  • Gesundheit & Prävention stärken: Förderung evidenzbasierter Präventionsprogramme, Schutz von Jugendlichen, Ausbau früher Hilfen.
  • Behandlung & Schadensminimierung verbessern: Zugang zu Beratung, Therapie, Substitution und Harm‑Reduction‑Maßnahmen wie Spritzentausch.
  • Drogenangebot reduzieren: Bekämpfung des illegalen Handels, Stärkung von Europol, Zoll und Grenzschutz.
  • Organisierte Kriminalität bekämpfen: Fokus auf Netzwerke, Geldwäsche, Online‑Handel und synthetische Drogen.
  • Forschung & Monitoring: Enge Zusammenarbeit mit der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle (EMCDDA/EBDD), systematische Datenerhebung.
  • Internationale Kooperation: Zusammenarbeit mit UN, WHO und Partnerländern zur Stabilisierung globaler Drogenmärkte.
  • Umsetzung über den EU‑Aktionsplan 2021–2025: konkrete Maßnahmen für Mitgliedstaaten, EU‑Behörden und internationale Partner.

 

EU-Drogenstrategie 2013–2020

 

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Kurzversion

Die EU‑Drogenstrategie 2013–2020 verfolgt einen ausgewogenen Ansatz, der sowohl den Gesundheitsschutz durch Prävention, Behandlung und Schadensminimierung stärkt als auch die Bekämpfung des illegalen Drogenhandels und der organisierten Kriminalität intensiviert. Grundlage ist ein europaweit koordiniertes Vorgehen, das auf verlässlichen Daten der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) basiert und die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten, EU‑Institutionen und internationalen Partnern fördert. Ziel ist es, gesundheitliche und soziale Schäden zu reduzieren und gleichzeitig Sicherheit und Stabilität in der EU zu stärken.