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Allgemein zu Drogen

Quelle: Bundesgesundheitsministerium, Informationen zur Problematik in Deutschland, Stand März 2019

Drogen und Suchtmittel verursachen in Deutschland erhebliche gesundheitliche, soziale und volkswirtschaftliche Probleme: Nach repräsentativen Studien (insbesondere Epidemiologischer Suchtsurvey 2018) rauchen 12 Millionen Menschen, 1,6 Millionen Menschen sind alkoholabhängig und Schätzungen legen nahe, dass 2,3 Millionen Menschen von Medikamenten abhängig sind. Rund 600.000 Menschen weisen einen problematischen Konsum von Cannabis und anderen illegalen Drogen auf.

www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/sucht-und-drogen

 

Quelle: Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Drogen- und Suchtberichts, Oktober 2018

 

Durch die Folgen des Alkoholkonsums entstehen pro Jahr volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von knapp 40 Milliarden Euro. Jeder sechste in Deutschland trinkt Alkohol in einem gesundheitlich schädlichen Ausmaß. 

 

www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2018/2018-3quartal/drogen-und-suchtbericht-2018-erschienen

 

Quelle: Bundesgesundheitsministerium, Informationen zu Cannabis, Stand Mai 2016

Beim Konsum illegaler Drogen spielt Cannabis die Hauptrolle. Gemäß der Drogenaffinitätsstudie 2015 der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist der Anteil Jugendlicher im Alter von 12 bis 17 Jahren, die in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung Cannabis konsumiert haben, von 4,6 % im Jahr 2011 auf 6,6 % im Jahr 2015 angestiegen. Bei den jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren zeigt sich seit 2008 ein Wiederanstieg der 12-Monats-Prävalenz. Bezogen auf alle jungen Erwachsenen betrug diese im Jahr 2015 16,3 % – im Jahr 2010 waren es noch 12,7 %. 

Während es bei der Mehrzahl der Konsumenten beim Probierkonsum bleibt, stellen die regelmäßigen und häufigen Cannabiskonsumenten die eigentliche Risikogruppe dar. Im Jahr 2015 berichteten etwa ein Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen und rund vier Prozent der 18- bis 25-jährigen Erwachsenen, in den letzten zwölf Monaten häufiger als zehnmal Cannabis konsumiert zu haben. 

www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/c/cannabis

 

Quelle: Weltdrogenbericht 2018, Heft zur Globalen Übersicht zu Drogen Nachfrage und Angebot

Schätzungen zufolge hatten 2016 weltweit rund 275 Millionen Menschen im Jahr zuvor mindestens einmal Drogen konsumiert (...). Das entspricht 5,6 Prozent der Weltbevölkerung im Alter von 15-64 Jahren.

 

Original: 

It is estimated that in 2016 some 275 million people worldwide had used drugs at least once in the previous year (...). Corresponding to 5.6 percent of the global population aged 15–64 years (...).

 

Quelle: Drogen und Sucht - ein Plan in Aktion; Stand: 12/2007. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung

Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) regelt den Umgang mit Suchtstoffen und Zubereitungen, denen eine besondere Gefährlichkeit zugeschrieben wird. Das sind neben Cannabis und Heroin u.a. Ecstasy, Kokain und Crack, LSD, Amphetamine und psychoaktive Pilze. Wer diese Stoffe ohne Erlaubnis anbaut oder herstellt, sie erwirbt, besitzt oder mit ihnen handelt, macht sich strafbar.

 

Quelle: Jahresbericht 2008; Stand der Drogenproblematik in Europa; Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht

Einige Studien berichten, dass 50 – 60 % aller Insassen von Haftanstalten in Europa in ihrem Leben Heroin, Amphetamine oder Kokain konsumiert haben.

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